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2008/2009:

The Peabodies
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Neues von den „Jungen Forschern“

Seit dem 1.5. wurde die seit ca. sechs Jahren von Herrn Schuchardt geleitete AG „Jugend forscht“ von einer neuen Kollegin (Frau Heer) übernommen. Auch unter ihrer Anleitung versucht die zweistündige Arbeitsgemeinschaft ihrem Namen weiterhin alle Ehre zu machen. Obwohl es bisher noch nicht zu einer Teilnahme am gleichnamigen Wettbewerb gereicht hat, so sind wir bisher eigenen kleinen Forschungsaufträgen nachgegangen und hatten keine Scheu, hier auch eigene Ideen einzubringen. Nächstes Schuljahr werden wir dann auch an aktuellen Wettbewerben wie dem DICH-Wettbewerb („Das Ist CHemie“) teilnehmen.
In diesem Halbjahr haben 15 TeilnehmerInnen von Klasse 5 bis 8 diese AG besucht. Trotz der unterschiedlichen Vorkenntnisse und Fertigkeiten der Schüler hat das gut geklappt, doch mussten die „Großen“ die „Kleinen“ hin und wieder – z.B. bei der Arbeit mit dem Bunsenbrenner - unterstützen. Zu den „ganz alten Hasen“ J dieser AG zählen: Julia Heil, Erik Buchholz (alle noch: 7G1) und Daniel Miller (noch: 6G3).

Nun genaueres zu unseren aktuellsten Forschungsprojekten:

Projekt 1:
Nachdem wir zunächst auf dem Schulhof ein kleines Feuerwerk entzündet haben, sind wir der Pyrotechnik auf den Grund gegangen. Insbesondere galt der Forschungsauftrag den Farben des Feuerwerks. Um diese genauer zu untersuchen haben wir die verschiedenen, farbig verbrennenden Salze mit Magnesiastäbchen über der rauschenden Brennerflamme verbrennen lassen und wissen nun an Sylvester, welche Metalle für welche Flammenfärbungen verantwortlich sind.

Projekt 2:
Nach diesem etwas kürzeren Forschungsprojekt haben wir uns der Kristallzucht gewidmet. Es wurden gesättigte Lösungen von Alaun sowie Kupfersulfat hergestellt und weiße und blaue Kristalle gezüchtet, die bei den Schülern für Begeisterung sorgte. Hierbei versuchten die Schüler auf eigenen Forschungsdrang herauszufinden, ob man auch weiß-blaue Kristalle züchten kann. Dies ist einigen Gruppen sogar gelungen. Schließlich haben wir auf Wunsch von Dennis Frey (noch: 6G2) Kristalle aus rotem Blutlaugensalz hergestellt. Die sahen wirklich einfach nur schön aus – eine tolle Idee.




Projekt 3:
Und wo wir schon mal bei so vielen bunten Versuchen waren, haben wir zwei Wochen lang „Runge-Bilder“ aus Lebensmittelfarbe und verschiedenen Salzlösungen fabriziert. Hier haben die Schüler sehr schöne Ergebnisse erzielt und genau protokolliert, mit welchen Mischungen, welche „Runge-Bilder“ entstehen.






Diese Ergebnisse wurden schließlich auf Plakaten festgehalten. Auch hier lässt sich nicht von der Hand weisen, dass der Forscherdrang in den Schülern steckt. Hatten sich doch einige berufen gefühlt durch verschiedenartiges mischen der Salzlösungen herauszufinden, welche Mischungen miteinander welche Farbänderung ergeben. Das gab zwar ein ziemliches Geplörre auf dem Lehrerpult, aber auch folgende Ergebnisse:
Eisen(III)-chlorid und Kaliumthiocyanat färben sich nach dem mischen braun und Eisen(II)-sulfat und rotes Blutlaugensalz färben sich blau. Somit wurde, neben den Lebensmittelfarben, eine neue Möglichkeit entdeckt, die „Runge-Bilder“ farbig zu gestalten, wenn die Salze ineinander verlaufen.



Projekt 4:
Am letzten AG-Tag haben wir dann „gezaubert“ und die Schüler waren wirklich verblüfft. Wie kann sich denn eine Lösung aus verdünnter Natronlauge, Glucose und Methylenblau durch schütteln blau färben und nach dem stehen lassen wieder entfärben? Wie oft lässt sich das wiederholen und… klappt das statt Glucose auch mit Gummibärchen?
Auch in diesem Schuljahr soll die AG wieder stattfinden! Ich hoffe, dass ihr zahlreich und experimentierfreudig erscheint!

C. Heer