Wie Klasse 8G1 sich selbst rettete
oder: Ein Vormittag im NEST
Am Dienstag, den 11.11. besuchte die Klasse 8G1 die NaturErkundungsSTation (NEST) hier in Wolfsburg. Alle waren ganz gespannt darauf, was uns wohl an diesem Tag erwarten würde. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit, denn für den späten Vormittag hatte man Regen angesagt. Das sollte uns aber nicht unbedingt stören, denn es wurde vorab extra wetterfeste Kleidung empfohlen.
Wir trafen uns also vor der Schule und gingen gemeinsam zur Bushaltestelle, um von dort mit der 202 bis zum Barnstorfer Weg zu fahren. Das war zum Glück nicht weit und so kamen wir pünktlich an. Uns begrüßte der Förster, Herr Hosang und erzählte uns zunächst einmal einiges über seine Tätigkeit als Förster, aber später auch über verschiedene Schusswaffen, deren Munition und Wirkung.
Aber dann ging es hinaus und wir erhielten die erste Aufgabe: Wir verwandelten uns in Eichhörnchen und mussten uns als solche auf den kommenden Winter vorbereiten. Also legten wir uns einen Vorrat an Nüssen an und versteckten diese an vielen verschiedenen Stellen des Waldes. Dann kam der Winter und nach und nach verspürten die Eichhörnchen Hunger. Deshalb gingen sie in den Wald, die zuvor versteckten Nüsse zu finden. Die ersten Male klappte das noch ganz gut, aber bei einigen tauchten auch Schwierigkeiten auf. Sie konnten sich partout nicht mehr an ihre Verstecke erinnern. Mit der Zeit musste man sich wirklich anstrengen, um die Nüsse wieder zu finden. Auch kam es vor, dass bereits ein anderes Eichhörnchen das Versteck gefunden und ausgenommen hatte. Zum Glück war dann aber der Winter vorbei und die Eichhörnchen konnten beruhigt eine Pause machen.
Hatten sich in der ersten Aufgabe noch lauter „Eichhörnchen – Einzelkämpfer“ gegenüber gestanden, so wurde jetzt in kleinen Gruppen gearbeitet. Mit Hilfe des im Wald zu findenden Naturmaterials sollte ein rohes Ei so geschützt werden, dass es bei einem Aufprall aus zwei Metern Höhe nicht zu Bruch gehen würde. Dazu hatten die Gruppen zehn Minuten Zeit. Dann kam Herr Hosang mit der Leiter und begann die „Rohe-Eier-Zerbrechlichkeit-Tauglichkeits-Prüfung“. Immerhin überlebten drei von sechs getesteten Eiern diesen Flug.
Bei den nächsten Übungen wurde die Klasse selbst schon zum Gegenstand der Aktivitäten. René, unser Klassensprecher, musste alle Schüler der Größe nach ordnen. Das ist natürlich keine so schwierige Sache, aber alle Schüler standen auf einem Baumstamm und durften bei dieser Tauschaktion nicht runterfallen, um nicht auszuscheiden. Das sah teilweise sehr lustig aus, denn manche klammerten sich richtig aneinander und andere sahen aus, als ob sie Walzer tanzten.
In der folgenden Aufgabe befand sich die Gruppe in einem gefährlichen Sumpf. Man konnte ihn durchqueren, aber nur, wenn alle gemeinsam handelten. Zum Glück gab es auch hilfreiche Schildkröten, die einem Halt boten. Aber sie waren auch super sensibel. Immer, wenn eine von ihnen nicht benutzt wurde, tauchten sie ab und nie wieder auf. Deshalb musste man ganz schön aufpassen, was der Vordermann und der Hintermann taten. Beide mussten noch bzw. schon einen Fuß auf meiner Schildkröte haben, bevor ich den nächsten Schritt tun konnte. Und genauso musste man selbst aufpassen. Das war schon knifflig. Besonders beim letzten Schritt vor dem Ziel vergaßen einige, sich nach dem Hintermann umzusehen, da sie so schnell wie möglich gerettet sein wollten. Dadurch tauchte dort öfter eine Schildkröte weg.
Bei der nächsten Bewährungsprobe befand sich die Gruppe in einem brennenden Haus und sollte ihre Rettung organisieren. Aber auch das war nicht so einfach, denn die Möglichkeiten waren begrenzt. Und damit auch alle gerettet werden konnten, musste man sich unbedingt miteinander absprechen und auch gegenseitig helfen. Nach kurzer Diskussion war man sich einig und begann die Rettung. Es bildeten sich kleine Gruppen, die die anderen hoch hoben und sie den Wartenden auf der anderen Seite übergaben. In dieser Situation zeigte sich die Kraft und Gelassenheit von Ivan, der einen nach dem anderen sicher rettete. Er selbst war dann der letzte, der das brennende Haus verließ. Diese Aufgabe hatte die Gruppe wirklich sehr gut und sehr schnell gelöst, sodass es dafür auch ein Lob von Herrn Hosang gab. Aber alle bisherigen Aufgaben waren nur die Vorbereitung für die Abschlussübung gewesen. Es ging in den Niedrigseilgarten. Das sah anfangs gar nicht so kompliziert aus, aber nach ein bisschen ausprobieren konnte man schnell merken, dass das sehr schwierig war. Zumal es inzwischen angefangen hatte zu regnen und dadurch die Seile auch noch rutschig wurden. Aber auch diesmal bekam die Gruppe Unterstützung, diesmal von einem Opa und seinem Stock. Ich weiß nicht, ob Ivan am Anfang wusste, auf was er sich da eingelassen hatte, denn er hatte wirklich bis zum Schluss damit zu tun, alle aus der Gruppe sicher über die Seile zu geleiten. Aber damit nicht genug, kaum angekommen sollte die Gruppe sich schon wieder auf den Rückweg machen. Und diesmal gab es nur noch ein Halteseil zur Unterstützung, das aber auch erst einmal angebracht werden musste. Da kämpfte sich Erik tapfer durch und bereitete den Weg für die Gruppe. Und dann kam es darauf an, dieses Seil auch möglichst straff zu halten, damit es tatsächlich zur Absicherung dienen konnte. Das merkte besonders Nico an seinen Händen. Aber auch er hielt tapfer bis zum Schluss durch.
Nach der Rückkehr ins Trockene gab es eine kurze Reflexionsphase und dann verabschiedeten wir uns von Herrn Hosang und fuhren zurück zur Schule.
Und was sagen die Schüler zu diesem Tag?
Ich fand den Nestaufenthalt eigentlich ganz gut!
Die Experimente mit den Eichhörnchenspiel und mit dem Ei waren lustig. Auch den Niedrigseilgarten fand ich ganz gut. Trotz der positiven Experimente fand ich den Förster sehr unsympathisch. Eine Exkursion dieser Art würde ich wieder machen wollen, aber nicht mit diesem Förster.
Mir hat es im NEST eigentlich gut gefallen, außer dass es halt geregnet hat.
Ich fand das mit den Seilen lustig & so, aber man ist immer abgerutscht, da die Seile sehr nass & rutschig waren.
Die Aufgabe mit mit dem Ei, das wir mit Blättern, Moos o.ä. schützen sollten, fand ich auch gut, man musste halt auch nachdenken, wie man das befestigt & ob das auch mit dem Schutz reicht. Unser Schutz fürs Ei ist abgefallen, aber Eric hat es noch mit viel Dreck gerettet. 
Ich fand nicht so gut, dass er manchmal so viel erzählt hat, was uns auch nicht so sehr interessiert hat.
Dieses Schildkrötenspiel war auch gut, weil man wirklich erstmal nachdenken muss, wie man eine "Schildkröte" ersetzen konnte.
Ich fand gut, dass wir auch mal etwas mit Teamarbeit machen mussten.
Das Klettern in dem Tiefseilgarten fand ich am besten.
An zweiter Stelle ist bei mir die Aufgabe mit den gelben Matten.
Was ich nicht so gut fand, war, dass bei den Aktionen häufig nicht auf gute Ideen gehört wurde. Es wäre schön, so etwas wieder zu machen.
Hier ist mein "Bericht" über das Nest:
Ich fand den Aufenthalt im Nest eigentlich ganz gut. Was mir besonders gefallen hat, ist der Tiefseilgarten, denn dort mussten wir im Team (Klassengemeinschaft) arbeiten, um das Ziel zu erreichen. Außerdem hat mir aus dem gleichen Grund auch die Aufgabe mit den Schildkröten gefallen. Allerdings hat mir der Betreuer nicht gefallen, da er recht "streng" war und nicht einmal verstanden hat, wenn eine Sache nur als Scherz gedacht war.
Dennoch kann ich sagen, dass der Besuch im Nest ein tolles Erlebnis war.
Rückmeldung Nest: Ich fand das NEST ganz ok.
Besonders gefallen hat mir der Tiefseilgarten, auch wenn er ein bisschen rutschig und kompliziert war. Auch das Schildkrötenspiel und das auf dem Baum nach Größe aufstellen hat mir gefallen. Das Ei bruchsicher verpacken hat auch Spass gemacht. Gar nicht gefallen hat mir: Das Erdnuss verstecken und wiederfinden und das "Stock auf den Boden legen" Spiel. Das Wetter war auch nicht so gut...
Ich fand es gut im NEST, da eine nette Atmosphäre herrschte. Nicht so gut war, dass der Förster alles so kompliziert erklärt hat. Ich denke, dass es eher um eine Aktion in der Gruppe ging, als darum etwas über den Wald zu lernen. Einige der Aufgaben waren uns aber schon bekannt, da sie häufig auf Veranstaltungen usw. durchgeführt werden. Alles in allem war es ein schöner Vormittag.
hier sind meine Eindrücke vom Nest......................
1. Der Kletterpark war eigentlich ganz gut.
2. Ich fand nicht so gut, dass der Mann, der uns das alles erzählt hat, so viel von seiner Arbeit als Polizist gelabert hat.
3. Gut fand ich, dass es so viel mit der Natur zu tun hatte.
4. Des weiteren fand ich gut, dass wir so viele TEAMWORK - Arbeiten hatten.
5. Das Nuss-Verstecken war auch gut.
Im NEST hat mir gefallen: - dass wir als Team arbeiten mussten - der Niedrigseilgarten - die anderen verschiedenen Stationen - die Info über den Förster - die frische Luft
Der Tag im Nest war sehr interessant und am besten hat mir der Tiefseilgarten gefallen.
Das zweitbeste war die Übung, bei der wir aus den drei Seilen raus mussten.
Das drittbeste war die „Überquerung des Sumpfes“.
Ungefähr genauso gut fand ich unsere Verwandlung in „Eichhörnchen“.
Die Spiele mit dem Ball haben mir ebenfalls gefallen.
Am Dienstag den 11.11 sind wir, die Klasse 8G1 ins Nest gefahren.
Dort haben wir verschiedene Stationen bearbeiten müssen.
Wir hatten sehr viel Spaß zusammen.
Am besten fand ich die gute Zusammenarbeit in der Klasse.
Nicht so gut war eigentlich nichts, außer dass es ein bisschen geregnet hat.
Also ich fand, dass es im NEST eigentlich sehr Spaß gemacht hat.
Am meisten mochte ich es im Seilgarten...hätte nie gedacht, dass wir das bis zum Ende schaffen. Und dann hat es auch noch angefangen zu regnen. Da wollte ich einfach nur noch nach Hause. 
Den Teil, wo wir die Erdnüsse verstecken sollten und dann wieder zu finden, fand ich voll doof, weil ich mir so was nicht merken kann.
Na ja, mehr fällt mir auch nicht mehr ein.
1. Im Nest hat mir die Sache gefallen mit dem Ei.
2. Was mir nicht gefallen hat, war der Mann, weil er irgendwie nicht sehr nett war.
3. Der Seilgarten hat mir auch sehr gut gefallen.
4. Ich fand das lustig, als wir die Erdnüsse erstmal verstecken mussten und wieder finden mussten.
Ich fand gut, dass unsere Klasse zusammen gehalten hat.
Und die Aufgaben waren ganz lustig.
Ich fand nicht so gut, dass es geregnet hat, weil man auf den Seilen leicht ausgerutscht ist.
Hallo Frau Krause ,
Ich fand es eigentlich ganz gut im Nest.
Mir hat die Aufgabe mit dem Ei, das wir gut verpacken sollten, gut gefallen.
Leider war unser Ei nicht gut genug geschützt und ist leider kaputt gegangen.
Als René uns auf dem Baumstamm nach der Reihe einordnen sollte, fand ich ganz lustig.
Und die Aufgabe mit den Seilen fand ich auch ganz gut. Die Aufgabe war eigentlich nicht so schwer und hat Spaß gemacht , obwohl ich am Anfang nicht sehr viel Lust darauf hatte.
Nicht so gut hat mir die Aufgabe mit den Nüssen gefallen. Da haben wir 10 Nüsse bekommen und mussten die irgendwo verstecken. Ich konnte schon nach der ersten Runde nicht mehr mitmachen und musste nur zugucken, wie die anderen das machen. Außerdem hat es später angefangen zu regnen und wir mussten im Regen weitermachen.
Alle wurden nass und das war auch nicht so gut. Sonst hat mir eigentlich alles gefallen.
Ich fand es im Nest sehr spannend, da man sich dort in die Lage verschiedener Tiere hineinversetzen kann.
Außerdem kann man viel lernen....
Es war zwar sehr anstrengend, aber auch sehr witzig.
Das Contra war aber der lange Weg und das wir nicht zu dem (NICHT EXISTIERENDEN!!!) See gegangen sind.
Ich würde etwas ähnliches gern noch mal machen, da es ein Spaß für die ganze Familie ist!
Ich fand den Ausflug zum Nest gelungen, denn wir haben viel von der Natur gesehen. Wir mussten uns wirklich in die Lage eines Tieres versetzen z.B. waren wir Eichhörnchen und mussten unsere Nüsse suchen, die wir versteckt haben, oder wo wir das Ei beschützen mussten. Außerdem haben wir Teamwork gezeigt und uns besser kennen gelernt.
Was ich im Nest gut/schlecht fand:
Das fand ich gut, als wir im Nest waren:
- mir hat das mit dem Ei sehr Spaß gemacht, als wir es schützen mussten
- als wir die Nüsse verstecken konnten
- mir hat noch das mit dem Sumpf gefallen - es war sehr lustig, als alle auf einem Tuch stehen mussten
- und zum Schluss fand ich noch "okay" mit dem "Niedrig-Seilgarten"(okay: weil an manchen Stellen es sehr schwierig war - ohne Partner)
Das fand ich schlecht, als wir im Nest waren:
- ich mochte das "Brennende Haus" nicht, weil ich es nicht mag wenn mich ein Junge anfasst beziehungsweise hochhebt
- es war eines der schwierigsten "Spiele"
- die meisten von uns oder alle waren am Ende schmutzig
Ich würde gerne wieder ins Nest gehen, weil mir der größte Teil sehr Spaß gemacht hatte
Im NEST hat mir am meisten gefallen, dass wir alle im Team arbeiten mussten, das gab es bei uns eigentlich nie.
Die Aufgabe, wo René uns nach Größe sortieren musste, die fand ich gut, weil es nicht so einfach war für einen, vorbei zu kommen & wir uns halt alle fest halten mussten, aber noch besser fand ich die Aufgabe, bei der wir den Holzstab mit den Zeigefingern nach unten "drücken" sollten, da mussten wir vor allem darauf achten, was vielleicht die anderen oder auch man selber falsch gemacht hat und wie man das halt besser machen könnte, aber um das besser machen zu können, mussten wir halt einander zuhören.
Was ich nicht so gut fand war, dass der Herr, dessen Name mir nicht bekannt ist, am Anfang sehr viel erzählt hat und wir uns halt schnell gelangweilt haben und wir schnell unruhig geworden sind.
Die Aufgabe mit den komischen gelben Tüchern war auch nicht grad schlecht, weil wir bei der Aufgabe halt alle nachdenken mussten, auch wenn es nicht allen leicht fiel, weil wenn einer etwas falsch gemacht hatte, mussten halt alle warten.
Aber sonst war der Ausflug schon cool :)
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